Diesem Praxisbeispiel ging eine bedauerliche Entdeckung in der Gemeinde Lauben im Oberallgäu voraus: Eine unbemerkte Leckage in der Zuleitung zu einem Außenbereichs-Anwesen ließ über einen längeren Zeitraum hinweg Trinkwasser ungenutzt ins Erdreich versickern. Erst bei der jährlichen Zählerstandablesung wurde das Problem erkannt – zu diesem Zeitpunkt waren bereits etwa 30.000 m³ Wasser verloren, was für den Eigentümer einen erheblichen finanziellen Schaden bedeutete.

Diese Erfahrung brachte die Idee hervor, das Trinkwassernetz zu digitalisieren, um Leckagen frühzeitig zu erkennen und Wasserverluste zu minimieren. Gleichzeitig sollte die Effizienz der Wasserwarte verbessert werden: Die digitale Übermittlung der Zählerstände macht die manuelle Ablesung überflüssig, insbesondere bei schwer zugänglichen Schachtwasserzählern, wodurch erheblicher Zeit- und Personalaufwand eingespart werden kann.

Erfahren sie im Praxisbeispiel mehr über die Umsetzung des Projekts.